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Am 13. und 14. November 2025 fand in Innsbruck die Circularity Challenge im Rahmen des Interreg-Projekts INNO.CIRCLE statt. Die Standortagentur Tirol organisierte gemeinsam mit Partnern einen zweitägigen Innovation Sprint, bei dem Unternehmen und Studierende praxisnahe Lösungen zur Kreislaufwirtschaft entwickelten. Ziel war es, innerhalb von 48 Stunden konkrete Ansätze und erste Prototypen zu erarbeiten.
Im Inncubator Innsbruck arbeiteten fünf Unternehmen aus Tirol, Salzburg und Südtirol mit rund 80 Studierenden unterschiedlicher Hochschulen in interdisziplinären Teams zusammen. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit realen Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft – von Materialkreisläufen über Produktstrategien bis hin zu nachhaltigen Verpackungslösungen. Unterstützt von erfahrenen Coaches und Mentor:innen entstanden innerhalb kurzer Zeit innovative und praxistaugliche Lösungsansätze.
Die Ergebnisse wurden am zweiten Veranstaltungstag in Form von Kurzpitches inklusive Prototypen präsentiert und von einer Fachjury bewertet. Kriterien waren insbesondere Umsetzbarkeit, Ressourceneffizienz und Innovationsgrad. Für jede Aufgabenstellung wurde ein Siegerteam ausgezeichnet.
Konkrete Herausforderungen brachten unter anderem Heliotherm und Swarovski ein: Während Heliotherm an einer modularen Lösung zur Rückgewinnung von Wärme aus Abwasser für Fernwärmenetze arbeitete, fokussierte sich Swarovski auf die automatisierte Rückgewinnung von Kristallen aus nicht reparierbarem Schmuck. Die ausgezeichneten Teams überzeugten mit skalierbaren Konzepten sowie hoher technischer und konzeptioneller Qualität.
Die Circularity Challenge zeigt exemplarisch, wie durch die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft innerhalb kürzester Zeit innovative Lösungen entstehen können. Gleichzeitig unterstreicht das Format die zunehmende Bedeutung der Kreislaufwirtschaft als Wettbewerbsfaktor sowie den Einsatz digitaler Tools und Künstlicher Intelligenz als Treiber von Innovation.


